Organtumorzentren

Hämatologische Onkologie - Zentrum für Stammzell- und immunologische Zelltherapie (ZSIZ)

Am Zentrum für Stammzell- und immunologische Zelltherapie (ZSIZ) werden Patienten mit hämatologischen Erkrankungen im Kontext einer hämatopoetischen Stammzell-Transplantation (HSZT) und/oder immunologischen Zelltherapie betreut.

Das ZSIZ ist integrativer Bestandteil der Abteilung Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum. Es bestehen enge Kooperationen mit zahlreichen Fachkliniken und Facharztpraxen. Die Zusammenarbeit im iTZ und mit den externen Kooperationspartnern ist die Basis für die Versorgung von Patienten mit Leukämien, Lymphomen und verwandten komplexen hämatologischen Erkrankungen nach höchsten Qualitätsstandards.

Das ZSIZ ist im Rahmen des JACIE-Programms der EBMT („European Society for Blood and Marrow Transplantation") akkreditiert. Es liegen Herstellungsgenehmigungen der Bezirksregierung Arnsberg bzw. des Paul-Ehrlich-Instituts Langen für periphere Blutstammzellen und Blutleukozyten vor.

Leistungsspektrum und Therapieverfahren:

  • Mobilisierung und Apherese von hämatopoetischen Stammzellen (HSZ)
  • Kryokonservierung von HSZ
  • Apherese und Kryokonservierung von Blutleukozyten
  • Therapeutische Leukozytenapherese bei Hyperleukozytose
  • Myeloablative und nicht-myeloablative Konditionierungstherapien
  • Autologe hämatopoetische Stammzelltransplantationen
  • Allogene hämatopoetische Stammzelltransplantationen
  • Familien- und Fremdspender HSZT
  • Haploidente HSZT
  • Pharmakologische Therapie der Transplantat-gegen-Wirt Reaktion (GvHD)
  • Extrakorporale Photopherese (ECP) zur GvHD-Therapie
  • Ambulante Transplantationsnachsorge
  • Donor-Leukozyten-Infusionen (DLI)
  • CAR-T Zelltherapie
  • Psychoonkologische, Sozialmedizinische, Ernährungsmedizinische und Palliative Patientenmitversorgung
  • Ärztliche Fort- und Weiterbildung

In der Hämatologischen Spezialsprechstunde und Stammzellambulanz im ZSIZ werden im Rahmen des Erstgesprächs Prinzip, Ablauf und Ziele der o.g. zelltherapeutischen Verfahren erläutert. In mindestens zwei Folgegesprächen werden Diagnostik, Koordination und die konkrete Durchführung der Zelltherapien inkl. Konditionierungsverfahren weiterführend und unter Beteiligung der kooperierenden Disziplinen dargestellt.

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